FAQ

Wer bin ich?

Naturwissenschaftlerin und nun Freiberuflerin aus Köln, Baujahr ’86. Neugierig, skeptisch und vermutlich irgendwie links-grün-versifft.

 

Warum mache ich das hier?

Um meine Erfahrungen zu teilen und gegebenenfalls aufzuzeigen, welche Angebote meiner Meinung nach zu stark zulasten der Arbeitnehmer/Microjobber/Teilnehmer gehen. Ein wenig Spaß am Schreiben ist natürlich auch dabei.

 

Verdiene ich Geld mit dem Angebot? / Ist „Online Geld verdienen“ kommerziell?

Ich schalte wenig und möglichst unaufdringliche Werbung. Außerdem gibt es die Möglichkeit, mir per Button einen „Kaffee“ zukommen zu lassen, wenn dir das Angebot gefällt. Beides soll in erster Linie zur Finanzierung der durch den Blog anfallenden Kosten (Domain, Hosting etc.) dienen und diese idealerweise wenigstens decken. Kostenpflichtige Angebote gibt es hier allerdings ebenso wenig wie sponsored / advertising Links. Gesetzte Links dienen lediglich der weiteren Information.

 

Ist „Online Geld verdienen“ neutral?

Ja. Ich nutze keine bezahlten Verlinkungen und wurde oder werde auch nicht von den Anbietern der beschriebenen Angebote kontaktiert oder um Marketing irgendeiner Art gebeten (sollte sich das ändern, werde ich das kennzeichnen). Die einzige Beziehung zwischen den beschriebenen Angeboten und mir besteht darin, dass ich bei den meisten Mitglied/Teilnehmer/Microjobber war oder bin und meine diesbezüglichen Erfahrungen schildere.

 

Ist „Online Geld verdienen“ objektiv?

Definitiv nicht. Ich gehe bei meiner Beschreibung und Bewertung lediglich von eigenen Erfahrungen aus, in einigen Fällen ergänzt durch weitere Quellen. Alle veröffentlichten Texte sind also höchst subjektiv und erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit (wie das nun einmal bei Erfahrungsberichten so ist). Sollten steuerrechtliche oder sonstige rechtliche Themen zur Sprache kommen, handelt es sich keinesfalls um rechtsverbindliche Hinweise oder gar eine Rechtsberatung (denn ich bin kein Rechtsanwalt).

 

Was beinhaltet das Angebot von „Online Geld verdienen“?

Auf diesem Blog werden wöchentlich (Urlaub, Krankheit & Unvorhergesehenes ausgenommen) Beiträge zu Themen aus dem Bereich Umfragen, Onlinetexten, Microjobbing und verschiedenen anderen Möglichkeiten, im Internet Geld zu verdienen, veröffentlicht. Kritisch und ehrlich zu berichten ist mir dabei besonders wichtig. Nicht behandelt werden Schneeballsysteme, Onlinewetten, Tradingseiten und alle weiteren Angebote, die mir entweder wenig seriös erscheinen oder die Investition größerer Geldbeträge erfordern.

 

Kann ich mit den beschriebenen Möglichkeiten reich werden?

Nein. Mit Sicherheit sogar nicht. Und wenn dem so wäre, würde ich auch nicht bloggen und meine „Geheimnisse“ verraten, sondern an einem Strand auf, sagen wir mal Neuseeland sitzen und Gott einen guten Mann sein lassen. Mir persönlich ist kein sicheres, seriöses System bekannt, mit dem jemand einfach reich wird. Am wenigsten durch irgendwelche „Geheimen Methoden der Reichen“. Die hier aufgelisteten Angebote reichen von Zeitverschwendung bis Taschengeld. Aber auch hier gilt, dass Jobs, die mehr Geld bringen, zumeist auch mehr Zeit und Kenntnisse benötigen.

 

Wieso die Vergleiche mit dem Mindestlohn?

Natürlich gilt für keinen der vorgestellten Jobs irgendeine Form von Tarifbindung oder Mindestlohn. Im Falle freier Arbeit ohne Auftraggeber (Bücher verfassen, T-Shirts designen) ist das auch schlichtweg nicht möglich. Anders ist das bei Auftraggebern: Hier darf und muss durchaus gerechnet werden, was unter dem Strich herauskommt. Allerdings reden sich viele Anbieter damit heraus, dass  …

… ihre Angebote gar keine richtige Arbeit seien.

(Wer bestimmt das? Jeder Anbieter, ob Textservice oder Umfrageinstitut, verdient ausschließlich mittels seiner Mitglieder Geld.)

… du ja selbst entscheidest, ob du dich ausbeuten lassen … äh, teilnehmen willst.

(Dass dieses Argument nicht funktioniert, macht einen Mindestlohn erst notwendig.)

Der gewählte Vergleich mit dem Mindestlohn dient hier also in erster Linie der objektiven Einschätzung. Generell sollte eine Vergütung freier Arbeit, egal welcher, eigentlich oberhalb des Mindestlohns ansetzen, da alle Abgaben allein zu tragen sind. De facto nutzen Anbieter ihre Position jedoch aus, um Stundensätze weit unterhalb jeder vernünftigen Vergütung zu zahlen.

 

Braucht es eine weitere Seite über Onlinearbeit?

Ja! Viele andere Erfahrungsberichte beruhen nicht auf Erfahrung, sondern lesen sich eher wie eine Werbung. Oft wird auf konkrete Zahlen ebenso verzichtet wie auf negative Fakten. Andere Erfahrungsberichte weisen nur sehr geringes Erfahrungs-Potenzial auf, beispielsweise 1-10 Aufträge bei einem Textportal oder wenige Monate Mitgliedschaft bei einem Umfrageinstitut. Wiederum andere Seiten richten sich tendenziell an Profis, beispielsweise Umsatzberichte von Fotografen im Fall von Stockfotografie.

Das ist hier anders. Fast alle Berichte beruhen auf eigener Erfahrung, die meisten auf langjährigen Mitgliedschaften. Negative Seiten werden nicht verschwiegen. Nicht zuletzt bin ich Laie und richte meine Erfahrungsberichte an andere Laien.