Umfragen & Qualität: Sprachliche Schönheit

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Jedes einzelne Umfrageinstitut versichert dir stets, wie unglaublich wichtig und bedeutsam deine Meinung ist. Leider schlägt sich das nicht in der – panelabhängig – oftmals erbärmlichen Bezahlung nieder, die nicht selten bei nur 2-4 Euro pro Stunde liegt. Doch auch an einem anderen Aspekt lässt sich die Mühe oder eben Nicht-Mühe, die Institute in ihre Befragungen investieren, gut abmessen: Der Qualität der Sprache. Nun möchte man meinen, dass es nicht allzu schwer sein sollte, einen Übersetzer zu engagieren, freiberuflich oder angestellt, der internationale Umfragen in eine schöne sprachliche Form bringt. Und nicht einmal besonders kostspielig. Das wäre einerseits wichtig für die Verständlichkeit, andererseits natürlich auch eine Form von Respekt vor den Mitgliedern bzw. Teilnehmern. Eine Selbstverständlichkeit – meint man. Leider ist dem nicht immer so, stattdessen wimmeln viele Umfragen nur so vor Rechtschreibfehlern, grausigen Übersetzungen und Fragen der Kategorie „unerklärlich“. Hier ein kleiner Einblick in die Kuriositäten! „Umfragen & Qualität: Sprachliche Schönheit“ weiterlesen

Erfahrungsbericht: Auftraggeber aus der Hölle

Kategoriebild Texterstellung

Aufträge brauchen Auftraggeber und ob nun on- oder offline, treffen Freelancer auf allerhand ungewöhnliche Menschen mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen und Bedürfnissen. Dass dabei leider auch unseriöse Aufträge sind, habe ich an anderer Stelle bereits beschrieben (*klick*). Nicht selten jedoch fördert die Auftragsbeschreibung selbst, also das Briefing, Lachen, Schaudern oder Kopfschütteln zutage. Nicht zuletzt Rätselraten, was diese oder jene Formulierung wohl eigentlich zu bedeuten hat. Ein paar Beispiel aus dem Alltag: „Erfahrungsbericht: Auftraggeber aus der Hölle“ weiterlesen

Erfahrungsbericht: Empfohlen.de

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Eigene Erfahrung?

Empfohlen.de hat sich als erhebliche Größe unter den Testportalen etabliert und gehört zur aestimium GmbH, einem Unternehmen mit einem Mitarbeiter. Interessanterweise sind die Bewertungen überdurchschnittlich zahlreich und ebenso positiv. Egal ob Testpiloten oder Trustpilot – nahezu alle bescheinigen dem Portal hohe Verdienstmöglichkeiten und absolute Seriosität. Gibt es einen Haken?

Gesamtverdienst: 7,00 €

Länge der Mitgliedschaft: 8 Monate „Erfahrungsbericht: Empfohlen.de“ weiterlesen

Erfahrungsbericht Clickworker (Teil II)

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Teil zwei des Erfahrungsberichts über Clickworker. Hier geht es zu Teil eins *klick*

Ärgernisse

Die Vergütung bleibt das Problem Nummer eins. Häufig argumentieren Verfasser positiver Berichte und bisweilen sogar Clickworker selbst damit, „das Clickworken nicht als vollwertigen Job zu betrachten“. Dabei handelt es sich um ein Scheinargument: Für ein angemessenes Honorar spielt es schließlich keine Rolle, ob eine Arbeit 1 oder 60 Stunden in der Woche ausgeübt wird – das gilt selbstverständlich auch für den Mindestlohn. Soziale Absicherung ist ebenfalls keine Frage der Stundenzahl. Da anbieterseitig natürlich kein Interesse daran besteht drei bis fünf Mal so viel zu bezahlen wie derzeit, wäre hier ein gesetzlicher Rahmen dringend notwendig. Der „Dialog Arbeit 4.0“ von Frau Nahles aus dem Jahr 2016 sieht allerdings keinerlei Verpflichtungen vor und hat – wenig überraschend – bislang auch keine positiven Auswirkungen auf die realen Arbeitsverhältnisse. „Erfahrungsbericht Clickworker (Teil II)“ weiterlesen

Erfahrungsbericht: Clickworker (Teil I)

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Eigene Erfahrung?

Clickworker wurde 2005 gegründet und gehört der bitworxx GmbH mit Sitz in Ratingen. Das Unternehmen stellt eines der größten und ältesten – wenn nicht sogar das größte und älteste – Crowdworkingunternehmen in Deutschland dar und offeriert Mikrojobs aller Arten. Grund genug, einmal genauer hinzusehen.

Gesamtverdienst: 638,90 € (6 Jahre und 1 Monat Mitgliedschaft)

Verdienst pro Jahr: 105 € (Durchschnitt)

Verdienst pro Stunde: sehr variabel  „Erfahrungsbericht: Clickworker (Teil I)“ weiterlesen

Texterstellung / Textbörsen: Unseriöse Texte Teil II (Ärgernisse)

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Nachdem wir uns schon einmal (hier: *klick*) mit unseriösen Texten beschäftigt haben, hier ein weiterer Auswuchs der eher fragwürdigen Geschäftspraktiken.

Auf vielen Portalen finden Texter Suchanzeigen für sogenanntes „Ghostwriting“. Allerdings handelt es sich selten um die seriöse Art: Normalerweise bedeutet „Ghostwriting“, dass ein professioneller Autor eine Geschichte für jemanden schreibt, der sich dazu nicht oder weniger gut imstande sieht. Häufig handelt es sich dabei um biografische Ereignisse. In diesem Fall existiert ein Autorenvertrag, der ein Honorar und die genaue Art der Arbeit festlegt, der Verlag selbst ist über den korrekten Urheber informiert. So weit, so gut. Aber das, was dir auf diversen Jobangebotsseiten wie Freelance oder Texterjobbörse angeboten wird, ist leider ein ganz anderes Thema.

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