Über

Wer steckt hinter diesem Blog? Keine besonders schillernde Persönlichkeit, fürchte ich. Ich bin im Jahr von Tschernobyl im bunten Köln geboren und habe – eine ganze Anzahl Jahre später – begonnen Biologie zu studieren. Wie so viele Studenten suchte ich ziemlich schnell einen Nebenjob, um ein wenig Geld ins präakademische Portemonnaie zu bekommen. Leider bin ich keine besonders gute Bardame, denn ich kann mir wirklich schlecht Namen merken. Dazu erwies sich „abends und am Wochenende“ spätestens dann nicht mehr als praktikabel, wenn spätabendliche, frühmorgendliche oder sogenannte Blockveranstaltungen (d. h. Samstag + Sonntag ganztags) hinzukamen. Stattdessen probierte ich mich durch allerlei andere Nebenjobs, von Regaleeinräumen bis Fahrgastzählung, gerne auch projektweise in den Semesterferien.

Aber ideal war das natürlich auch nicht. Ideal wäre etwas gewesen, das sich flexibel und zuverlässig von zuhause aus erledigen ließe und nicht zu viele Vorkenntnisse erforderte – das Gehirn sollte schließlich noch genug Platz für die Studieninhalte haben. Also durchforstete ich allerlei „Nebenjob“- und „Heimarbeit“-Portale, um die perfekte Möglichkeit für mich zu finden. Nachdem ich

Mit diesem Trick der Superreichen ganz schnell tausend Euro am Tag in 30 Minuten von zuhause aus verdienen und nie wieder regulär arbeiten […]*“ (*hier noch 2-4 Rechtschreibfehler verteilen)

außer Acht gelassen hatte, war die Auswahl erstaunlich klein. Vor allem viele Umfrageinstitute / Befragungspanels stachen hervor. Diese sollten sicher und seriös sein, dabei bis zu 15 Euro pro Umfrage einbringen. Klingt gut, oder? In den nächsten Jahren versuchte ich mich an nahezu jedem Umfrageinstitut und einer Menge mehr. In der Folge musste ich feststellen, dass die Beschreibungen der jeweiligen Anbieter im besten Fall übertrieben waren, im schlechtesten waren sie so weit von der Realität entfernt wie Donald Trump. Und in manchen sogar kriminell.

Das ist auch der Grund, warum ich meine Erfahrungen – die wenigen guten und die vielen schlechten – mit euch teilen möchte. Meine Beiträge sollen euch einerseits helfen, einen guten Überblick über die vorhandenen Angebote und ihre Funktionsweise zu erhalten. Andererseits sollen sie euch aufzeigen, wann ihr vielleicht über den Tisch gezogen werdet und zum Nachdenken darüber anregen, was Arbeit wert ist. Wenn ihr Anregungen habt oder euch gefällt, was ihr lest, freue ich mich über eine nette Mail und natürlich über einen spendierten Keks, damit ich das Angebot weiterführen kann!

 In diesem Sinne viel Spaß!

 Cyanid